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MW

Arnsberger Gymnasium bekommt Unisex-Toilette

Foto: Adobe Stock/fotohansel

Als erste weiterführende Schule in Arnsberg wird das Franz-Stock-Gymnasium im 3. Quartal 2020 ein „WC-divers“ erhalten. Eine vorhandene, barrierefrei ausgebaute Toilette soll hierfür eigens umgewidmet werden. Dies teilte die Verwaltung am 11.03.20 im Schulausschuss mit (Drs. 38/2020).

Vorausgegangen war ein Antrag der Fraktion DIE LINKE. Die Linken hatten gefordert zu prüfen, wie in öffentlichen Gebäuden der Stadt vorhandene Toiletten mit vertretbarem Aufwand umgerüstet werden können, um sie auch für nicht-binäre Personen ohne Benachteiligung nutzbar zu machen.

Das FSG am Berliner Platz wird in diesem Schuljahr von 847 Lernenden besucht und ist damit die grösste Schule in städtischer Trägerschaft.

„Mit diesem Schritt reagiert die Stadt Arnsberg und das FSG nun in vorbildlicher Weise auf kürzlich vorgenommene Veränderungen im Personenstandsgesetz“, sagt Martin Werner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Rat. Und weiter: „Wir begrüssen sehr den damit einhergehenden Abbau von möglicher Diskriminierung im öffentlichen Raum. Der Hochsauerlandkreis, Träger des benachbarten Berufskollegs, dessen Gebäude in naher Zukunft durch einen Neubau ersetzt werden soll, hat die Zeichen der Zeit leider noch nicht erkannt. Die Pläne für das neue Berufskolleg sehen ein „WC-divers“ zu unserem Bedauern jedenfalls nicht vor.“

 

MW

Weiterhin schlechte Zeiten für Transgender und Intersexuelle am Berufskolleg Berliner Platz

Neubaupläne sehen keine geschlechterneutralen Unisex-Toiletten vor

Der beauftragte Generalunternehmer RKW Architektur+ aus Düsseldorf stellte jetzt die aktuellen Baupläne im Schulausschuss des Kreistags vor.

Unserem Vertreter im Schulausschuss fielen dabei die fehlenden Unisex-Toiletten auf. Auf Nachfrage, warum es weiterhin nur die binär nach m/w aufgeteilten WC-Anlagen geben solle, wo man doch wisse, dass es Menschen gibt, die sich in diese Kategorien nicht einordnen lassen, hieß es zunächst lapidar, Unisex-Toiletten führten nur wiederum zur Diskriminierung der Menschen, die die herkömmliche Einteilung bevorzugen.

Dass dieses Argument offensichtlicher Unsinn ist, fiel dem Vertreter des Generalunternehmers dann doch noch auf und er verlegte dann seine Rechtfertigung dahingehend, dass es diesen Menschen ja möglich sei, das WC für Rollinutzer aufzusuchen, denn dieses WC sei nicht auf m/w festgelegt.

Für DIE LINKE stellt dies jedoch keine diskriminierungsfreie Option dar. Immerhin werden sich schultäglich durchschnittlich 1.050 Menschen in dem Gebäude aufhalten. Sollen die Transgender und Intersexuellen unter ihnen in Kauf nehmen, sich dort zutiefst unwohl zu fühlen, und dass man sie beschimpft, belästigt, verprügelt oder rausschmeißt? Denn das passiert in solchen Fällen.

Wir sehen den Schulträger in der Pflicht, die baulichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, um allen Nutzern des Berufskollegs den diskriminierungsfreien Schulbesuch zu ermöglichen. Das betrifft insbesondere die WC-Anlagen. Der Neubau bietet jetzt hierfür die Chance. Der nötige Mehraufwand wäre überschaubar.

 

 

SB

Nationalpark Arnsberger Wald

Notwendige Diskussion

Aus aktuellem Anlass, weswegen der Zustand des heimischen Waldes derzeit immer wieder ein Thema ist, fordert DIE LINKE Arnsberg erneut auf, die Umwandlung des Naturparks Arnsberg in einen Nationalpark zu diskutieren.

Bereits 2014 hat die Linke immer wieder darauf hingewiesen, dass die Schaffung eines Nationalparks Arnsberger Wald, für die Region und die Stadt, national und international, eine bedeutende Rolle in Zeiten des Klimawandels spielen kann und könnte.

Die EU und die Bundesrepublik Deutschland hat mehrfach dazu aufgerufen, im Rahmen zur biologischen Vielfalt, Nationalparks zu schaffen.
Nach §10 Abs. 3 Landesforstgesetz soll die Forstwirtschaft «im Hinblick auf die Bedeutung des Waldes für die Umwelt, insbesondere für das Klima, [...] Erholung der Bevölkerung sowie seines volkswirtschaftlichen Nutzens sachkundig betreut, nachhaltig gefördert und durch Maßnahmen der Strukturverbesserung gestärkt werden.» (https://www.wald-und-holz.nrw.de/forstwirtschaft/foerderung)

"Wir als Linke sehen es als ökologisch und ökonomisch wertvoll und als absolut Zukunftsweisend", so Werner Ruhnert, Sprecher der Linken im Rat der Stadt Arnsberg.

Investitionen in das Naturkapital hat nicht nur für die Region ein hohes Nutzen, sondern ist eine wichtige Zukunftsinvestition für alle.

Nach Vorstellungen der Linken, könnten im Nationalpark insgesamt 8 Einlasstore sein. U.a. ein Einlasstor in Hüsten und in Oeventrop, die man wie folgt attraktiv gestalten könnte:

- Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe der Einlasstore in Hüsten und Oeventrop, wie z.B. ein Wigwamhotel/Jugendherberge o.ä., ganz naturnah

- Schmetterlingspavillon in Oeventrop

- Parkranger, die Führungen durch den Park für verschiedene Gruppen, mit verschiedenen Themenschwerpunkten, anbeiten

uvm.

Die Möglichkeiten sind äußerst vielfältig, daher sollten wir die Situation nutzen, den Zustand des Waldes in seine Ursprünglichkeit zurück zu versetzen und seine Potentiale zu entfalten.

(Quelle Bild: wikipedia.org/wiki/Arnsberger_Wald… )

SB

Martin Werner

Pläne für die Neheimer Innenstadt

DIE LINKE tritt für die Förderung einer effizienten, umwelt- und sozialverträglichen Abwicklung von Mobilität in unserer Stadt ein

Da mögen die Lobbyisten des Aktiven Neheim noch so laut nach mehr Parkplätzen für konsumfreudige SUV-Fahrer rufen – die Zukunft unserer Innenstadt wird sich in eine andere Richtung entwickeln:

E-Mobilität, Carsharing-Angebote, ein leistungsfähiger ÖPNV, barrierearmer Fußverkehr und ein starkes Radverkehrskonzept werden sich auch in Arnsberg etablieren. Die entsprechende Weichenstellung hat der Rat bereits in 2015 eingeleitet. Hier der Link zum Masterplan Mobilität 2030

https://www.arnsberg.de/klima/masterplanmob.php

DIE LINKE tritt ein, für die Förderung einer effizienten, umwelt- und sozialverträglichen Abwicklung von Mobilität in unserer Stadt.

SB

Arnsberger Rat hat ein Einsehen

Erfolg der LINKEN in Arnsberg

Beitragsfreie Kindertagesbetreuung für Einkommensgruppe bis 20.000 EUR nun endlich auch bei 45 Std.-Buchung.


Darauf haben Arnsberger Eltern lange warten müssen. Dreimal hat die Linksfraktion im Rat diese Forderung bereits erhoben.
Am 16.10.2014, 04.12.2014 und zuletzt mit dem Antrag vom 06.12.2018.
Nun hatte der Rat endlich ein Einsehen und beschloss einstimmig die nötige Satzungsänderung.

Aktuelle Meldungen

CT

WELTFRAUENTAG - Pflegearbeit ist mehr wert!

Pflegearbeit ist mehr wert! In deutschen Krankenhäusern herrscht akuter Personalmangel, es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Unter den dramatischen Folgen leiden Patientinnen und Patienten sowie Krankenpflegerinnen und -pfleger. Über 85 Prozent aller Pflegekräfte in Krankenhäusern sind Frauen. Deswegen zeigt sich DIE LINKE am Internationalen... Weiterlesen


Pressemitteilung: Mehrbelastung von ca. 75.000 Euro für den Arnsberger Haushalt

Die rot-grüne Landesregierung will das ehrenamtliche Engagement in der Politik fördern. Dementsprechend wurde, auch mit Stimmen von CDU und FDP, der Paragraf 46 der Gemeindeordnung angepasst. Seit dem 1. Januar dieses Jahres erhalten die Vorsitzenden der 22 Fach- ... Weiterlesen


Antrag: Bedarfsabfrage über das Betreuungsangebot für Kinder U3/Ü3

Gemeinsamer Antrag der Linken-Ratsfraktion und der SPD-Ratsfraktion Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wir bitten um Aufnahme des o.g. Punktes auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung. Dazu bitten wir über folgenden Antrag abstimmen zu lassen: Der Rat der Stadt Arnsberg beauftragt die Verwaltung mit der Erhebung des Bedarfs an... Weiterlesen


Verzicht auf zusätzliche Aufwandsentschädigung für Ausschussvorsitzende

Seit Jahresbeginn sollen Vorsitzende von Ratsausschüssen in Arnsberg fast 300 Euro im Monat zusätzlich erhalten - so beschlossen es SPD, GRÜNE und CDU auf Landesebene. DIE LINKE findet das nicht gerechtfertigt und beantragt eine Änderung der Hauptsatzung: Sehr geehrter Herr Bürgermeister, für die kommende Ratssitzung melden wir den folgenden TOP... Weiterlesen


Volksbegehren gegen G8 startet

Auch DIE LINKE unterstützt das Anliegen der Initiative Am heutigen 02. Februar erreichte das „Volksbegehren für das Recht auf G9 und unterrichtsfreie Nachmittage“ die Rathäuser in NRW. Bis zum 7. Juni können Bürger in 396 Rathäusern und zahlreichen Bürgerbüros gegen das so genannte „Turbo-Abitur“ unterschreiben. Für ein erfolgreiches Volksbegehren... Weiterlesen