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Bürgermeisterkandidat Bittner zur Fraktionssitzung eingeladen

Bürgermeisterkandidat Bittner bei der Fraktionssitzung der Linkspartei eingeladen

Es entwickelte sich bei dem Treffen eine konstruktive Diskussion. Die Bandbreite der diskutierten Themen reichte von einer nachhaltigen und humanen Stadtentwicklung für alle Generationen über Schulentwicklungsplanung und Jugendarbeit bis hin zur Entwicklung einer integrierten Sportplanung.

„Bei der aktuellen Diskussion z. B. über Fachkräftemangel in der Region und darüber, wie Arnsberg für junge Menschen wahrgenommen wird, müssen wir auf mehreren Ebenen denken. Wir sind uns hier heute beispielsweise einig, dass eine qualitativ hochwertige und bezahlbare frühkindliche Bildung einer der Aspekte ist. So haben wir aktuell auch einen entsprechenden Antrag zu den Haushaltsberatungen eingebracht, dass dieses wieder als strategisches Ziel in den Haushalt aufgenommen wird“ so Bittner.

„Für bezahlbare Kitas haben wir in der Vergangenheit schon zusammen geworben. Darüber hinaus haben wir mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf eine veränderte Nachfragesituation aufmerksam gemacht“ ergänzt Werner Ruhnert, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke. Beide sind sich einig, dass eine Flexibilisierung der Betreuungsmöglichkeiten und -zeiten, da wo es möglich und gewollt ist, unterstützt werden soll. Dafür gebe es bereits Pläne und Ansätze, die es zu begleiten gilt.

Es geht aber auch um eine insgesamt generationenfreundliche Politik. Die herausragende Arbeit z. B. der Fachstelle Zukunft Alter muss flankiert werden durch bürgerfreundliche Verwaltungsentscheidungen. „Ich halte hier regelmäßige Bürgersprechstunden vor Ort genauso wichtig wie online-Sprechstunden. Aber nicht alle Menschen können oder möchten dies nutzen. Wir brauchen weiter auch dezentrale Anlaufstellen für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger. Dazu gehört z. B. auch der Erhalt des Stadtbüros an der Kirchstraße in Oeventrop“ führt Bittner weiter aus.

Auch wenn das Angebot an Ganztagsschulen wächst, waren sich beide Seiten einig, dass Arnsberg weiter ein attraktives und dezentrales Angebot der Kinder- und Jugendarbeit braucht. Dies gilt insbesondere dort wo soziale Probleme geballt auftreten. Gerade in Problembereichen ist es sinnvoll neben diesen Angeboten auch aufsuchende Unterstützung etwa durch Streetworker anzudenken.

„Um genauer zu wissen, wo die Probleme liegen, ist ein aktueller Sozialmonitoringbericht enorm wichtig, den wir gerade wieder eingefordert haben; genauso wie die aktive Begleitung des inzwischen angelaufenen Prozess zur Neuaufstellung eines Handlungskonzepts „Zukunft Wohnen Arnsberg“, sind sich Bittner und Ruhnert einig. In einem ersten Forum zum Thema wurde unter anderem deutlich, dass es an kleinen und günstigen Wohnungen in Arnsberg fehlt. Der Ausbau eines sozial ausgerichteten Wohnungsbaus wird ein wichtiges Thema sein.

Zu einer attraktiven Stadt gehört auch ein gutes Sportangebot. Anknüpfend an die Erstellung eines von der Verwaltung zu erstellenden Sportstättenplan haben beide Seiten gemeinsam einen umfassenden und weitergehende ‚Masterplan‘ Sport gefordert. Konkrete Probleme bestehen bei dem in die Jahre gekommenen Stadion Große Wiese aber auch in anderen Sportanlagen. Nach Meinung der Beiden „muss hier schnell gehandelt, sonst wird es in der Zukunft kaum noch überregional bedeutende Fußball-, Leichtathletik oder auch sonstige Sportveranstaltungen z. B. von Schulen etc.  geben können. Es bedarf einer Lösung, die aber immer in Ergänzung bzw. Abstimmung zu den dezentralen Sportangeboten stehen muss.

Nicht zuletzt freuen sich Beide auf den Abschluss der Entwicklungsstrategie der Projektgruppenarbeit im Rahmen der „Global nachhaltigen Kommune NRW“. Beide haben sich hier eingebracht und Bittner betonte „in Teilbereichen knüpft das an die Ziele an, die ich bzw. wir vor einigen Jahren mit der Gründung einer Greenpeace Gruppe in Arnsberg verfolgt haben.“ Die Ergebnisse werden in Kürze bekannt gegeben, nach dem Treffen im Dezember.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ralf Paul Bittner für den Besuch in unserer Fraktion und werden ihn im Wahlkampf aktiv unterstützen, weil wir überzeugt sind, dass er mit seinem Fachwissen und den jahrelangen engen Kontakte in die Fachbereiche der Verwaltung der beste Kandidat für das wichtige Amt des Arnsberger Bürgermeisters ist“ so Ruhnert.